+++Kutter segeln vor historischer Kulisse - Verein will Entwicklung des Jugend- und Breitensports in der Region weiterentwickeln+++Kuttersegeln auf dem Schweriner Pfaffenteich+++Schmuggler holen Schätze aus den Verstecken+++Taufe des Kutters "Pola"+++Ukrainerinnen genießen Kuttersegeln-Schweriner Marineclub ermöglicht geflüchteten Menschen Abwechslung vom Alltag+++

Ahoi zur letzten Ferienwoche

 Schweriner Marineclub lädt Kinder und Jugendliche zum Sommercamp ein /

nur noch wenige frei Plätze an Bord

In der letzten Woche der diesjährigen Sommerferien bietet der Schweriner Marineclub (SMC) Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren wieder eine spannende Zeit am und auf dem Wasser. „Im Rahmen unseres Sommercamps wollen wir die jungen Menschen an den Wassersport heranführen, ihnen die theoretischen und praktischen Grundlagen des Segelsports vermitteln sowie zeigen, wie wichtig Teamgeist an Land und an Bord ist. Vor allem sollen die Kinder aber Spaß haben“, erklärt der SMC-Vereinsvorsitzende Pierre Kuhlmann. 
Das zweite Sommercamp findet von Sonntag, den 7. August bis Freitag, den 12. Augustauf dem Vereinsgelände am Heidensee, neben der Marina Nord, statt. Für die Übernachtung stehen Zelte bereit. Je nach Wetterlage gibt es täglich bis zu zwei Trainingsfahrten mit den Kuttern des Schweriner Marineclubs. Nach Angaben von Pierre Kuhlmann sind noch einige Plätze frei. Interessenten können sich gern per E-Mail unter info@schwerinermarineclub.de anmelden.

 

 

 

 

 

 

 

 


Beim diesjährigen Sommercamp des Schweriner Marineclubs steht den Teilnehmern auch der Kutter „Padua“ zur Verfügung.

 

 

 

 

 


Auch die „Pamir“ wird beim Sommercamp des SMC wieder zu Trainingsfahrten auslaufen.

Kutter segeln vor historischer Kulisse -

Verein will Entwicklung des Jugend- und Breitensports in der Region weiterentwickeln

Bei strahlendem Sonnenschein und Wind um die Stärke 2 bis 3 konnten die „Schnuppe“ vom Schweriner Marineclub (SMC) und die „Miss Sophie“ von der Schweriner Waldorfschule am 18. Juni 2022 in der Landeshauptstadt den Pfaffenteich Maßnehmen – ein Ereignis, dass es wohl seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat. Die geschichtsträchtigen Gebäude und die Lindenallee bildeten mit der übrigen Silhouette der Altstadt eine fantastische Kulisse für die weißen und blauen Segel der Kutter. Dazu gehörte auch die kleine Fähre Petermännchen, die in respektvollem Abstand ihre Bahnen zog. Zudem präsentierte sich der Schweriner Schlossverein bei seinem Festumzug mit Tänzen am Südufer des Pfaffenteichs und stimmte die Gäste auf das Schlossfest ein.
Für die Sicherheit auf dem Wasser sorgte das Deutsche Rote Kreuz mit einem Boot der Wasserwacht. Die gegenseitige Hilfe beim Slippen der Boote am Morgen und am Abend war da eine Selbstverständlichkeit.
Im Rahmen der 15. Jugendsportspiele Mecklenburg-Vorpommern warb der SMC mit seinem Kutter „Pamir“ auf dem Schweriner Marktplatz auch für den Nachwuchs im Kuttersegeln. „Wir möchten vor allem junge Menschen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren ansprechen, um damit den Jugend- und Breitensport in unserer Region weiterzuentwickeln“, sagte der SMC-Vereinsvorsitzende Pierre Kuhlmann. Als einen der ersten Gäste konnte er den Präsidenten des Landesseesportverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Stefan Ulbrich, begrüßen und mit ihm über künftige Veranstaltungen sprechen.
Am Nachmittag versammelten sich die Vereinsmitglieder noch einmal auf dem Marktplatz, um am Tauziehen die Kräfte mit anderen Mannschaften zu messen. Einwohner und Besucher konnten an diesem Tag eine vitale Stadt mit historischen Wurzeln sehen und erleben.

Die „Schnuppe“ setzte ihre Segel auf dem Pfaffenteich in der Landeshauptstadt Schwerin.

Auch die „Miss Sophie“ von der Waldorfschule Schwerin segelt auf dem Schweriner Pfaffenteich.


Kutter segeln auf dem Pfaffenteich -

Schweriner Marineclub präsentiert sich bei Jugendsportspielen Mecklenburg-Vorpommern

Bei den diesjährigen Jugendsportspielen Mecklenburg-Vorpommern wird es in Schwerin ein besonders seltenes Schauspiel geben: Auf dem Pfaffenteich werden zwei Segelkutter kreuzen. Die „Miss Sophie“ wurde 1969 in Rechlin gebaut und gehört heute der Schweriner Waldorfschule. „Das Boot nutzen wir in der Segel-AG für erlebnispädagogische Projekte. Beim Umgang mit dem Boot auf dem Wasser und an Land lernen die Kinder unter anderem Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Sie sind schon sehr aufgeregt und freuen sich auf den Törn am Sonnabend“, erklärt Thomas Idelberger, Vorstandsmitglied der Waldorfvereinigung Schwerin und Bootsführer der „Miss Sophie“.
Am Sonnabend den 18. Juni und am Sonntag, den 19. Juni wird die „Schnuppe“ auf dem Pfaffenteich ihre Segel setzen. Der Kutter stammt aus dem Jahr 1970 und ist Eigentum des Schweriner Marineclubs (SMC). „Mit diesem Boot ist schon Cäsar Paschen erfolgreich Meisterschaften gesegelt“, erinnert sich der SMC-Vereinsvorsitzende Pierre Kuhlmann. Seit einigen Jahren ist Heiko Roos Bootsführer. Er hofft am Wochenende auf günstigen Wind und viele Zuschauer, die sich dieses Ereignis ansehen wollen. Der SMC wird sich mit dem Kutter „Pamir“ auch auf dem Schweriner Marktplatz präsentieren und dort seine Vereinsarbeit vorstellen. Außerdem haben Interessierte die Möglichkeit, sich an der Knotenbahn auszuprobieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die „Schnuppe“ wir am Sonnabend und am Sonntag auf dem Pfaffenteich ihre Segel setzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die „Miss Sophie“ von der Waldorfschule Schwerin wird am Sonnabend auf dem Pfaffenteich segeln. 

Nach der Taufe holen Schmuggler Schätze aus den Verstecken -

Schweriner Marineclub hisst Segel zur 3. Schmugglertour auf dem Schweriner See

 Am Sonnabend, den 11. Juni 2022 veranstaltete der Schweriner Marineclub (SMC) seine 3. Schmugglertour. Bevor die Segel gehisst wurden, gab es die Taufe eines Kutters auf den Namen „Pola“. „Wir möchten den Kutter Schulen anbieten, um Kinder für unseren Sport zu begeistern. Aber auch Unternehmen können das Boot zum Rudern oder einer Ausfahrt mit Motor mieten. Und wenn unsere Jugendabteilung weiterwächst, wäre ein Ausbau zum Segelkutter denkbar“, sagte der SMC-Vereinsvorsitzende Pierre Kuhlmann, der die Organisation dieser Veranstaltung zum Teil in die Hände von Clara Schröder legte. „Ich habe unter anderem die Anmeldeliste gekümmert, den Einkauf der Verpflegung für alle Teilnehmer koordiniert und die Einrichtung der Bootshalle mit organisiert“, berichtete die 14-jährige Schülerin, die Steuerfrau des Jugendkutters „Padua“ ist. 

An der diesjährigen Schmugglertour auf dem Schweriner See beteiligten sich insgesamt zehn Kutter und ein Zeesboot. Neben Teilnehmern aus Schweriner Segelvereinen waren auch zwei Kinder- und Jugendmannschaften aus Bautzen und eine Crew aus Zwickau dabei. Bei dieser Tour ging es weniger um eine Wettfahrt, sondern mehr um die Festigung seemannschaftlicher Kenntnisse an Bord. Ziel war es, an vier Punkten des Sees das Schmuggelgut an Bord zu nehmen. So stand es den Bootsführern frei, in welcher Reihenfolge sie den Anleger am Schlossbucht-Café, die Insel Kaninchenwerder, den Campingplatz Raben Steinfeld und die Seewarte am Paulsdamm ansteuerten. Dort waren jeweils in der Nähe der Tresen mit unterschiedlichen Signalflaggen markierte Getränkeflaschen versteckt, die von einem Crewmitglied. Mit an Bord genommen. Am Nachmittag trafen sich die Schmuggler wieder im Marineclub am Heidensee. Beim anschließenden Wettkampf an der Knotenbahn ging es dann doch noch um die Zeit, in der jeweils ein Besatzungsmitglied neun Knoten fachmännisch stecken sollte. Nach der Auswertung des Schmugglergutes und der Knotenbahn standen die Platzierungen fest: der Wanderpokal ging an die Crew der „Pamir“ vom Schweriner Marineclub. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die „Miss Sophie“ von der Waldorfschule Schwerin und an die „Schnuppe“ vom Schweriner Marineclub.
Auf Grund der positiven Resonanz der Teilnehmer soll es im kommenden Jahr die nächste Schmugglertour geben. Erste Anmeldungen liegen bereits vor.

Stellvertretend für die Mitglieder des Schweriner Marineclubs übernimmt Clara Schröder die Taufe des Kutters auf den Namen „Pola“.

Während der Schmugglertour sind die Kutter auf dem Schweriner See unterwegs, um an verschiedenen Punkten die Schätze einzusammeln.

Der SMC-Vorsitzende Pierre Kuhlmann übergibt den Wanderpokal der 3. Schmugglertour an die Crew der „Pamir“ vom Schweriner Marineclub und die Urkunden an die anderen Teams.

Ukrainerinnen genießen Kuttersegeln

Schweriner Marineclub ermöglicht geflüchteten Menschen etwas Abwechslung vom Alltag

 

Galina, Jenia, Anastasiia und Ludmila waren noch nie auf einem Segelboot. Der Schweriner Marineclub (SMC) hat heute den vier jungen Frauen aus der Ukraine diesen Wunsch erfüllt. Bei leichtem Wind ging es hinaus auf den Schweriner See. An Bord wurde Englisch, Russisch und Deutsch gesprochen. Auch Übersetzungsprogramme halfen weiter, wenn die Ausrüstung des Kutters, ein Seezeichen oder ein Manöver erklärt werden sollte. Nach dem etwa einstündigen Törn leuchteten die Gesichter der Frauen deutlich heller und so blieben sie auch noch zu einem kleinen Imbiss. „Es war für uns alle das erste Mal, dass wir segeln konnten. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagte Ludmila. Für den Vorsitzenden des SMC war diese Ausfahrt etwas Selbstverständliches. „Wir sind froh darüber, mit unseren Möglichkeiten diesen jungen Menschen etwas Abwechslung bieten zu können“, sagte Pierre Kuhlmann. Der SMC ist vor einigen Wochen dem Aufruf des Stadtsportbundes gefolgt und hat sich bereit erklärt, für Geflüchtete kostenfreie Angebote zu organisieren.

Fotos: SMC/Stephan Rudolph-Kramer

Bei der 32. Marathonregatta war Durchhaltevermögen gefragt!

15 Kutter-Mannschaften zu Gast beim Schweriner Marineclub /

Sportliches Kräftemessen auf dem Schweriner Innensee

Unsere 32. Marathonregatta hatte es in sich. Die durchschnittliche Windstärke lag zwischen 4 und 5. Einige Böen erreichten sogar die Stärke 8. Alle Mannschaften haben ihr Bestes gegeben“, resümierte Ronny Matthies vom Vorstand des Schweriner Marineclubs. Insgesamt waren 15 Kutter in der Schlossbucht an den Start gegangen. „Alle Teilnehmer haben faire Bedingungen gehabt“, betonte Jörg Hillenberg, der seit 2009 nationaler Wettfahrtleiter ist und zum fünften Mal bei der Schweriner Marathonregatta die Kutter auf den Kurs schickte. Der passionierte Segler lobte die gesamte Organisation und Durchführung der Regatta. „Der Schweriner See ist ein hervorragendes Segelrevier. Es gehört aus meiner Sicht zu den schönsten in Deutschland“, so Jörg Hillenberg.

Die erste Wettfahrt führte in Richtung Zippendorf und dann weiter um die Inseln Kaninchenwerder und Ziegelwerder. Auf dem Weg zum Paulsdamm frischte der Wind spürbar auf. Das Feld zog sich weiter auseinander und es wurde deutlich, welche Mannschaften mit den schwierigen Windverhältnissen am besten klarkamen. Als erster erreichte mit der „Resi“ der amtierende Landesmeister vom Teterower Seesportverein vor dem „Weltenbummler“ vom Schweriner Seglerverein von 1894 die Ziellinie an der Werderecke.
Nach einer kurzen Pause kam das Startsignal zur zweiten Wettfahrt, an der nur noch acht Kutter teilgenommen haben. „Da die Bootsführer die volle Verantwortung für ihren Kutter und die Crew tragen, haben einige mit Blick auf den noch weiter auffrischenden Wind die Segel gestrichen“, berichtete Ronny Matthies weiter. Die Wettfahrt verlief in Gegenrichtung zum Paulsdamm, vorbei an den Inseln bis zur Werderecke. Auf dem etwa 15 Kilometer langen Törn kam es zu einem stetigen Duell zwischen den beiden Kuttern „Resi“ aus Teterow und „Habakuk II“ aus Rostock, das letztendlich der Landesmeister für sich entschieden hat. Insgesamt erreichten sechs Kutter das Ziel.
Gesamtsieger der 32. Marathonregatta ist der Kutter „Resi“ vom TSSV Teterower Seesportverein e.V. mit dem Bootsführer Hubert Zisch. Er kann für ein Jahr den Wanderpokal des Schweriner Marineclubs mit nach Hause nehmen. Außerdem überreichten Regatta-Organisator Ronny Matthies und der SMC-Vorsitzende Pierre Kuhlmann den drei Erstplatzierten einen Pokal, Urkunde und Sachpreise. Als bester Kutter des gastgebenden Vereins erreichte die Crew der „Schwerin“ den vierten Platz.

Über den SMC

Der Schweriner Marineclub e.V. (SMC) wurde im April 1990 gegründet. Zu den Zielen der Vereinsarbeit gehören vor allem die Förderung des Seesports, die Vermittlung seemännischer Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie die Pflege maritimer Traditionen. Besonders Augenmerk gilt der Kinder- und Jugendarbeit auf seesportlichem Gebiet, der Organisation breitensportlicher Wettkämpfe sowie der Teilnahme an landes- und bundesweiten Sportveranstaltungen. Der SMC hat bisher fünf Mal die Deutsche Meisterschaft sowie mehrmals die Landesmeisterschaft im Kuttersegeln gewonnen.

Der Verein hat gegenwärtig 89 Mitglieder; darunter 15 Kinder und Jugendliche. Sein Domizil befindet sich am Nordufer des Heidensees. Der Verein besitzt sechs eigene Segelkutter und ein Zeesboot, die fachmännisch gepflegt werden. An der Steganlage des SMC haben Vereinsmitglieder und Gäste die Möglichkeit, einen der insgesamt 35 Liegeplätze für ihr Motor- oder Segelboot zu mieten.

 

Der SMC ist Mitglied im Landesseesportverband Mecklenburg-Vorpommern, im Deutschen Seesportverband, im Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern und im Schweriner Jugendring.

 

 

 

SMC-Vorsitzender Pierre Kuhlmann und Regatta-Organisator Ronny Matthies mit den glücklichen Siegern: Hubert Zisch vom Teterower Seesportverein, Malte Sauerbrey vom See- und Segelsportverein der Hansestadt Rostock und Heiko Grambow vom Schweriner Segler-Verein von 1894 (v.l.). Foto: SMC/Stephan Rudolph-Kramer


Schweriner Marineclub e.V.
Buchenweg 21
19055 Schwerin

Tel.: 0175 - 28 64 198
E-Mail: info@schwerinermarineclub.de


LEIDER SIND ALLE UNSERE LIEGEPLÄTZE FÜR 2022 BEREITS VERMIETET!!!

Verbände im Überblick

Unsere Sponsoren

Erwerb des Bootsführerscheines